20 neue Truppführer/-innen für die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Fürth

Am 26.10.2019 haben 20 Teilnehmer, 18 Männer und zwei Frauen, die Abschlussprüfung nach neuem Konzept der Modularen Truppausbildung mit Erfolg abgelegt und somit gem. FwDV 2 die Qualifikation zum Truppführer erreicht.

Nach einer schriftlichen Abschlussprüfung musste jeder Prüfling zwei einsatznahe Aufgaben aus dem Spektrum der Feuerwehr in der Funktion eines Truppführers absolvieren. 

Vorangegangen war ein zweiwöchiger Vorbereitungskurs in dem die neuen Truppführer praxisorientiert mit Unterstützung mehrerer Fürther Hilfsorganisationen auf die Prüfung und die neue Verantwortung vorbereitet wurden. Herzstück der Vorbereitung war ein Übungssamstag, an dem jeder angehende Truppführer acht realitätsnahe Einsatzübungen sowohl im Brand- und Hilfeleistungseinsatz mit realistischer Unfalldarstellung abgearbeitet hat. Dies diente dazu weitere Erfahrung zu sammeln und durch die Rückmeldungen in der Nachbesprechung wertvolle Tipps für die Zukunft mitzunehmen. Neben feuerwehrtechnischem Wissen wurden weitere Schwerpunkte auf die Kommunikation im Trupp, über Funk sowie auf Lebensrettende Sofortmaßnahmen gelegt.

Feuer in Fürther Kindertagesstätte

Am Samstag wurde die Fürther Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt zu einer Feuermeldung in die Fürther Fichtenstraße alarmiert.

Als die Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, drang Rauch aus den Fenstern im 1. Obergeschoss und ein Rauchwarnmelder schlug Alarm.
Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging in das Gebäude vor und konnte einen angebrannten Bürostuhl vorfinden. Mittels Kübelspritze wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt und der angekokelte Bürostuhl durch den Angriffstrupp ins Freie gebracht.

Übung der Höhenrettungsgruppe

Höhenretter seilt sich von der Trogbrücke ab

Regelmäßige Übungen zahlen sich im Einsatzfall aus.
Um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein, muss hierfür geübt und neue Höhenretter ausgebildet werden. Aus diesem Grund üben die Höhenretter der Fürther Berufsfeuerwehr wöchentlich für den Ernstfall.

Da in geraumer Zeit zwei neue Höhenretter ausgebildet werden, wurden am heutigen Freitag der richtige Einsatz von Abseilgeräten und Seilbremse sowie das korrekte Anschlagen eines Fixpunktes gelehrt.

Erfahrungsaustausch nach Schneekatastrophe

vorne links: Josef Kaltner (Kreisbrandrat, Lkr. BGL) referiert zum Einsatz Anfang des Jahres

Der Landkreis Berchtesgadener Land gilt als „der Katastrophenschutzlandkreis in Bayern“, der mit einer Vielzahl an Katastrophen in den letzten Jahren zu kämpfen hatte.
Da aufgrund der starken Schneefälle Anfang des Jahres auch zahlreiche Einsatzkräfte aus Fürth dort im Einsatz waren, um Hausdächer von den Schneemassen zu befreien, nutzte man die Möglichkeit, um Erfahrungen auszutauschen.

Vertreter von Regierung, Polizei, THW, BRK, DLRG, Bundeswehr, FüGK und öffentlicher Verwaltung nahmen am Donnerstagnachmittag an einem interessanten Vortrag im BRK Katastrophenschutzzentrum teil.

Josef Kaltner (KBR Lkr. BGL), Jörg Schneider (stv. Fachbereichsleiter für öffentliche Sicherheit und Ordnung am LRA BGL) und Josef Kernbichler (Sachbearbeiter Katastrophenschutz im LRA BGL) teilten ihre Erfahrungen aus den Einsätzen der FüGK und Örtlichen Einsattzleitung bei der Schneekatastrophe sowie bei vorausgegangenen Katastrophen (u.a. Waldbrand und Hochwasser) mit und erzählten aus der Praxis zur Vorbereitung auf die Katastropheneinsätze und Erfahrungen aus dem Übungsbetrieb der Führungsgruppe Katastrophenschutz BGL.

Aus, Schluss und vorbei – Fürther Michaelis Kirchweih mit dem traditionellen Feuerwerk begraben

Mit dem traditionellen Feuerwerk fand am Mittwochabend die Färdder Kärwa 2019 ihr Ende. Mit dem Abschluss der Kirchweih kehrt auch bei der Berufsfeuerwehr allmählich der Alltag ein und der reguläre Dienstbetrieb kann wieder aufgenommen werden.

Bis zum Donnerstagabend war die Sicherheitswache im südlichen Stadtgebiet durch Kräfte der Berufsfeuerwehr besetzt. Erst nachdem die letzte Bude verfahren, der letzte Bauzaun verräumt und die letzte Straßenmarkierung entfernt gewesen war, konnte die Sicherheitswache 2019 endgültig die Zelte in der Südstadt abbrechen und die Kirchweihwache bei der Leitstelle abmelden.