Live dabei: 2. „Twittergewitter“ der Berufsfeuerwehren

Berufsfeuerwehr Fürth beteiligt sich zum zweiten mal an der bundesweiten Medienaktion

Aus Anlass des europaweiten Notruftags am Dienstag, 11. Februar 2020, lassen zahlreiche Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland die Bevölkerung live über den Kurznachrichtendienst Twitter an ihrem Alltag mit Einsätzen, Ausbildung und Information teilhaben. Auch die Fürther Berufsfeuerwehr beteiligt sich wiederholt am „Twittergewitter“.

Neue elektronische Sirene in Stadeln

Im Bürgeramt Nord in Stadeln wurde im Zuge der umfassenden Sanierung eine neue elektronische Sirene zur Alarmierung der Feuerwehr und Warnung der Bevölkerung installiert. Das moderne System ersetzt die im August 1961 auf dem damaligen Stadelner Rathaus montierte Zivilschutzsirene.
Die neue, lautere Anlage bleibt im Gegensatz zur alten E57-Sirene auch bei Stromausfällen für mehrere Tage funktionsfähig. Durch einen optimierten Frequenzgang ist der Alarm nun auch besser hörbar und beschallt dabei auch ein weitaus größeres Gebiet als bisher. Zukünftig wird auch eine Auslösung der neuen Sirene mittels digitalem Tetra-Funk möglich sein.
Erstmals in Betrieb ist die neue Anlage beim Probealarm am Samstag, 1. Februar 2020 um 10 Uhr.

Stadtbrandrat in den Feuerwehr-Ruhestand verabschiedet

v.l.n.r. Amtsleiter der Berufsfeuerwehr Christian Gußner, SBR a.D. Werner Ruffus, OB Dr. Thomas Jung

Stadtbrandrat Werner Ruffus ist nach 46 Jahren mit einer großen Feier in den Feuerwehr-Ruhestand verabschiedet worden.

Im September 1973 war Werner Ruffus der Freiwilligen Feuerwehr Burgfarrnbach beigetreten. 1978 wurde er Gruppenführer, 1984 Kommandant der Burgfarrnbacher Feuerwehr.
19 Jahre nahm er die Aufgabe des Kommandanten wahr, ehe er 2003 zum Stadtbrandmeister berufen wurde. Nachdem 2008 die Ernennung zum Stadtbrandinspektor folgte, übernahm er im Januar 2014 die höchste Führungsfunktion bei den Freiwilligen Feuerwehren in Fürth, das Amt des Stadtbrandrates.

Auto fährt unter Lastwagen

Am Mittwochnachmittag kam es in der Ludwig-Quellen-Straße zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Ein Auto war unter einen Lastwagen gekracht. Personen wurden nicht eingeklemmt.

Durch die Integrierte Leitstelle Nürnberg wurde das 2. HLF sowie das KLAF zum Abbinden ausgelaufener Betriebsmittel alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr steckte ein Auto mit der Fahrerseite unter einem Auflieger eines Lastwagens. Die Insassen des Autos konnten dieses noch vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen.

Im Laufe des Einsatzes wurde der Rüstwagen zur Einsatzstelle nachgefordert. Das Fahrzeug war so stark mit dem Auflieger verkeilt, dass dieses mittels Seilwinde des Rüstwagens herausgezogen werden musste.

Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Küche stand im Vollbrand

Feuerwehr öffnet Außenfassade zur Brandkontrolle

Am Samstagabend wurden die Berufsfeuerwehr Fürth und die Freiwillige Feuerwehr Vach zu einem gemeldeten Zimmerbrand im Ortsteil Vach  alarmiert. Aus noch ungeklärter Ursache stand in einem Reihenhaus die Küche in Vollbrand. Durch die Hitze war das Küchenfenster bereits geborsten. Aus dem Fenster herausschlagende Flammen zogen auch die Isolierung der Hausfassade in Mitleidenschaft.

Die zwei unter schwerem Atemschutz eingesetzten Löschtrupps der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehr hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Zwei Anwohner mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst übergeben werden.
Abschließend  wurde die Hausfassade und das Nachbarhaus im Blick auf Ausbreitungsschäden kontrolliert, die Freiwillige Feuerwehr Vach stellte die Brandwache sicher. Die Kriminalpolizei nahm noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Bilanz der Silvesternacht

Wir wünschen Euch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2020!

Der Jahreswechsel verlief für die Fürther Feuerwehren verhältnismäßig ruhig. Insgesamt mussten sieben Einsätze, bedingt durch Feuerwerkskörper abgearbeitet werden.
Zu den Einsätzen zählten unter anderem brennende Hecken, brennende Mülleimer sowie ein brennender Pkw-Anhänger.
In allen Fällen entstand glücklicherweise lediglich ein Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt.