Einsatzreiche 50 Meter – Rauchmelder schlug Alarm, Kradfahrer prallte in Auto

Am Donnerstagabend wurde der Halbzug (12/1, 40/1, 30/1) der Berufsfeuerwehr zu einem privaten Rauchwarnmelder in die Hintere Straße nach Burgfarrnbach alarmiert.
Bereits kurz nach dem Ausrücken wurden die Kräfte darüber in Kenntnis gesetzt, das sich nur wenige Meter von der anzufahrenden Einsatzstelle ein Verkehrsunfall ereignet haben soll.
Die Meldung lautete: „Verkehrsunfall, Person verletzt, Rettungsdienst auf Anfahrt“.
Durch den Einsatzleiter wurde die Einsatzkräfte aufgeteilt. Während der ELW sowie die Drehleiter die Einsatzstelle „Privater Rauchmelder“ anfuhren, kümmerte sich die Besatzung des 1. HLF um die Versorgung des verletzten Motorradfahrers. Ein Krad war aus bislang unbekannten Gründen in das Heck eines Pkws gefahren. Der Kradfahrer wurde durch den Aufprall verletzt und wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr versorgt.
Nur wenige Meter weiter piepte ein privater Rauchmelder.
Da die Balkontüre der betroffenen Wohnung geöffnet war, konnte die Feuerwehr über diese in die Wohnung vorgehen. Die Erkundung verlief negativ. Der Rauchwarnmelder hatte aufgrund eines technischen Defekts Alarm geschlagen.

Brennende Waschmaschine auf Balkon

Symbolfoto – Feuerwehr Blaulicht. Foto: Marcus Weier

Kurz vor Mitternacht wurde die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Fürberg zu einem Brand in die Händelstraße gerufen.
Auf einem Balkon im 3. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses war eine Waschmaschine in Brand geraten.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer bereits gelöscht. Am Brandgut wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt, im Anschluss die komplett ausgebrannte Waschmaschine ins Freie geschafft und für Belüftungsmaßnahmen ein Hochdrucklüfter eingesetzt.
Abschließend wurde der Bereich um die Brandstelle mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Eine Person musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Nach einer knappen halben Stunde konnten die Kräfte der Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen.

Bilder gibts bei nordbayern.de

Bulli brannte auf B8 vollkommen aus

Am Späten Dienstagabend wurden der Einsatzführungsdienst sowie das 2. HLF und der Rüstwagen der Fürther Berufsfeuerwehr zu einem gemeldeten Fahrzeugbrand auf die B8, Fahrtrichtung Nürnberg alarmiert. Aufgrund der gemeldeten Örtlichkeit wurde zeitgleich die Freiwillige Feuerwehr Seukendorf alarmiert.

Der Fahrer eines Bulli bemerkte während der Fahrt eine Rauchentwicklung und Funkenflug aus seinem Fahrzeug und lenkte es geistesgegenwärtig auf den Seitenstreifen ehe das Fahrzeug ein Raub der Flammen wurde.

Feuerwehr übte organisationsübergreifend

Insgesamt 17 Kameradinnen und Kameraden der FF Unterfarrnbach übten am Wochenende organisationsübergreifend mit den Kolleginnen und Kollegen von DLRG und BRK.
Angenommen wurde eine Boots-Havarie auf dem Main-Donau-Kanal sowie ein Gebäudebrand.
Im Einsatzabschnitt „Wasser“ mussten vier Personen aus dem Wasser gerettet werden. Die Rettungsmaßnahmen wurden von Kräften der DLRG übernommen.
Unter schwerem Atemschutz galt es für zwei Trupps der Feuerwehr insgesamt 6 verletzte Personen aus dem brennenden Gebäude zu retten.
Sämtliche geforderten Szenarien wurden von den Organisationen mit Bravour abgearbeitet.

Aus der Praxis für die Praxis – Ausbildung Absturzsicherung

Am Samstag, den 15.06. besuchten 10 Kameraden und eine Kameradin der Freiwilligen Feuerwehren Fürth einen Lehrgang zur Absturzsicherung bei der Berufsfeuerwehr. „Das Thema gewinnt immer mehr an Aktualität“, so Stefan Sitte, der als Mitglied der Fürther Höhenrettungsgruppe (HöRG) erst diesen Winter im Berchtesgadener Land im Einsatz war.
„Außerordentlich große Schneelasten auf Hausdächern, aber auch sonstige Wetterkapriolen nehmen als Herausforderung für die Feuerwehr zu“, ergänzt Lehrgangsleiter Horst Krischke. „Dafür gilt es, gewappnet zu sein“.
Die Lehrgangsteilnehmer lernten in Theorie und Praxis die besonderen Gefahren beim Arbeiten in größeren Höhen richtig einzuschätzen und die Praktische Anwendung von Seilsicherungstechniken.