Überörtliche Hilfe nach Brandereignis

Am Freitagvormittag kam es in der Cadolzburger Brunnenstraße zu einem Brandereignis. Gegen elf Uhr brach in der Küche eines Gastronomiegeschäfts ein Feuer aus. Vermutlich über die Dunstabzugshaube wanderten die Flammen in den Dachstuhl und entzündeten die dort verbaute Dämmung.

Da für weitere Löscharbeiten die Dachhaut geöffnet werden musste und hierfür eine weitere Drehleiter notwendig war, forderten die Kollegen der Feuerwehr Cadolzburg um 12:15 Uhr die Drehleiter mit Gelenk der Berufsfeuerwehr Fürth nach.
Aufgrund des überörtlichen Ereignisses rückte neben der Drehleiter auch der Einsatzführungsdienst zur Einsatzstelle mit aus.
Vor Ort wurden nach Absprache mit der Einsatzleitung erste Arbeiten durchgeführt, ehe man mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr Cadolzburg entschied, die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr sowie den Gerätewagen-Atemschutz nachzufordern. Nach Eintreffen der nachgeforderten Kräfte wurden die Kollegen der Höhenrettungsgruppe über die beiden Drehleitern gesichert, deckten die betroffenen Bereiche des Dachs sowie der betroffenen Gaube im rückseitigen Bereichs ab, öffneten mit der Kettensäge die Dachdämmung und führten gemeinsam mit den einheimischen Kräften Löscharbeiten durch.
Um 16:30 Uhr konnten die nachgeforderten Kräfte aus Fürth die Einsatzstelle Brunnenstraße verlassen.

Vollbrand Einfamilienhaus

Um halb zwei Uhr nachts am 25.06. wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Fürberg zu einem Dachstuhlbrand im Fürther Ortsteil Dambach gerufen. Auf der Anfahrt wurde seitens der Leitstelle ein ausgedehnter Funkenflug gemeldet, weshalb noch während der Alarmfahrt die Wehren Unterfarrnbach und Burgfarrnbach, sowie die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt zur Wachbesetzung mit alarmiert wurden.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Einfamilienhaus im Vollbrand, der Dachstuhl war bereits eingestürzt. Mit drei C-Rohren und dem Wenderohr der Drehleiter wurde ein massiver Löschangriff eingeleitet, im weiteren Verlauf ergänzt um 2 zusätzliche C-Rohre. Die Bewohner hatten das Gebäude bereits verlassen. Sie blieben unverletzt und wurden vom Rettungsdienst betreut. Der anfängliche Verdacht, es könnte sich noch ein Bewohner im Brandobjekt befinden, bestätigte sich glücklicherweise nicht.

Deckenteile einer Altstadtwohnung krachten herunter

Mit dem Alarmstichwort „THL Erkundung“ wurde in der Nacht zum Mittwoch, den 23.06.2021 der Einsatzführungsdienst der Berufsfeuerwehr an den Schießplatz nach Fürth alarmiert. Nach Angaben des Mitteilers soll in einem Mehrfamilienhaus ein Teil einer Zimmerdecke eingestürzt sein. Während der Erkundung stellte der Feuerwehr-Einsatzleiter eine teils abgegangene Zimmerdecke einer Wohnung im 1. Obergeschoss sowie weitere Risse in der Decke fest.
Aufgrund des vorgefundenen Lagebilds ordnete er die sofortige Räumung des Wohnhauses an. Insgesamt zehn Personen sowie ein Hund mussten das Haus verlassen. Zur weiteren Unterstützung wurde der Rüstwagen 2 sowie ein HLF der Berufsfeuerwehr nachgefordert, um die betroffene Decke abzustützen. Außerdem wurde zur weiteren Lagebeurteilung der Fachberater sowie ein Baufachberater des THW Ortsverbands Fürth zur Einsatzstelle beordert. Durch den Baufachberater wurde die vorgefundene Bausubstanz sowie der Dachbereich in Augenschein genommen. Dabei wurde festgestellt, dass zwischen dem ausgebauten Dachgeschoss und der ersten Etage, vermutlich durch die starken Regenfälle der vergangenen Tage, unbemerkt größere Mengen Wasser eingetreten waren, die den Abgang der Zimmerdecke verursachten.

Da zu diesem Zeitpunkt noch keine konkrete Einsatzdauer abzuschätzen war, wurde die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt zur Wachbesetzung sowie zum Ausleuchten der Einsatzstelle alarmiert. Durch den Energieversorger musste die Gas- und Wasserversorgung des Gebäudes abgestellt werden.

Grundausbildungslehrgang – Retten aus Höhen und Tiefen

Auf dem Ausbildungsprogramm unseres Grundausbildungslehrgangs stand dieser Tage die Rettung eines verunfallten Arbeiters von einem Baugerüst sowie aus einer Baugrube. Am Übungsgelände der Freiwilligen Feuerwehr Steinach wurde auf einem eigens zu diesem Zweck aufgebauten Gerüst die Rettung eines gehunfähigen Arbeiters mit und ohne Drehleiter geübt. Abgerundet wurde dieser Übungstag durch den Aufbau von Stützkonstruktionen zur Stabilisierung einsturzgefährdeter Bauteile. Abseilübungen und eine Rettungsübung per Trage und Seilschrägzug aus größerer Höhe fanden am Vestner Turm statt. Auf dem Betriebsgelände der Firma Sand Rau galt es, einen verschütteten Arbeiter zu retten und sich mit den dazu erforderlichen Sicherungsarbeiten in einer instabilen Baugrube vertraut zu machen. Wir danken den Firmen Rau Entsorgungszentrum und Gerüstbau Schüttler für ihre freundliche Unterstützung.

In zwei Wochen stehen die Abschlussprüfungen für die Teilnehmer unseres Grundausbildungslehrgangs an. Wir wünschen euch allen viel Erfolg.

Auto + Sonne = Todesgefahr für Haustiere

Während wir Menschen den Sommer genießen, machen hohe Temperaturen den Hunden schwer zu schaffen. Dennoch werden die Tiere oft im Auto zurückgelassen – eine mögliche Todesfalle.

Immer wieder kommt es vor, dass Hundehalter ihre Hunde in der prallen Sonne im Auto zurücklassen. Wenn Sie bei Hitze mit dem Auto unterwegs sind, lassen Sie ihren Vierbeiner lieber zu Hause. Nach nur kurzer Zeit kann ein in der Sonne abgestelltes Auto zur tödlichen Falle werden. Binnen weniger Minuten steigen die Temperaturen im Auto auf über 50 Grad an. Hunde sollten bei Hitze auf keinen Fall im geparkten Auto bleiben, auch nicht bei einem schnellen Einkauf.