Zimmerbrand am Sonntagabend

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In den Abendstunden des 21.03.2021 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus im Fürther Stadtteil Eigenes Heim gerufen. In einer neu renovierten, noch weitgehend leer stehenden Wohnung hatte dort gelagertes Material Feuer gefangen. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr gingen als sogenannter Zangenangriff mit zwei Trupps zur Brandbekämpfung vor. Ein Trupp verschaffte sich über das Treppenhaus und die Wohnungstür Zugang zur Wohnung, ein weiterer Trupp bekämpfte von außen über ein Fenster den Brandherd.

Zehn Minuten nach Beginn der Maßnahmen konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Parallel dazu wurde von einem dritten Trupp eine Person in einer der über der Brandwohnung liegenden Wohnungen betreut. In der Brandwohnung selbst befand sich niemand.

Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr wurden von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Fürth-Stadt mit einem Löschfahrzeug an der Einsatzstelle unterstützt. Weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr stellten während der laufenden Löscharbeiten die Einsatzreserve für mögliche Paralleleinsätze im Stadtgebiet.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam bei dem Brand niemand zu Schaden, allerdings wurde die betroffene Wohnung durch die starke Rauchentwicklung erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Verkehrsunfall mit LKW

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Am Mittwochmorgen wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der Südwesttangente gerufen. In Fahrtrichtung Nürnberg war kurz vor der Ausfahrt Dambach ein mit Getränken beladener Sattelzug von der Fahrbahn abgekommen. Der LKW hatte eine Schneise in die Böschungsbepflanzung geschlagen und war erst unmittelbar vor dem Rhein-Main-Donau-Kanal zum Stehen gekommen. Dabei wurden beide Kraftstofftanks des LKW aufgerissen, so dass Diesel ins Erdreich gelangte. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr unterstützten bei der Verkehrsabsicherung, stellten den Brandschutz sicher und klemmten die Fahrzeugbatterie ab. Mit Ölbindemittel wurde ein weiteres Abfließen von Diesel in einen Gulli verhindert. Der LKW-Fahrer wurde vom Rettungsdienst betreut.

Zur Vorbereitung der Bergung übernahm das Technische Hilfswerk Fürth das Entladen des LKW. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, die Wasserschutzpolizei, das Umweltamt Fürth sowie das Wasserwirtschaftsamt koordinierten die weiteren Maßnahmen. So musste beispielsweise mit Diesel kontaminiertes Erdreich an der Unfallstelle mit einem Bagger ausgehoben und anschließend entsorgt werden.

Feuer in Dachdämmung – schnelles Eingreifen verhindert Schlimmeres

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Zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand wurden am Montagabend die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt alarmiert. Auf einer Baustelle, kam es aus bislang unbekannten Gründen zu einem Schwelbrand in der Dachdämmung.

Beim Eintreffen des Löschzugs konnte eine Rauchentwicklung im Dachbereich auf der Gebäuderückseite festgestellt werden. Während der erste Trupp unter Atemschutz und C-Rohr über ein Baugerüst zur Brandstelle vorging, ging ein weiterer Trupp über das Treppenhaus in den Spitzboden vor, um die Dämmung mittels Kettensäge zu öffnen. Parallel zu den eingeleiteten Erstmaßnahmen wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um den Dachbereich auszuleuchten und eine weitere Erkundung durchzuführen. Bereits nach kurzer Zeit war das Feuer gelöscht. Um eine mögliche Brandausbreitung zu verhindern, wurde die Dämmung auf ca. 4 Quadratmeter entfernt und der betroffene Bereich mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Aufgrund der geringen Entfernung zur Feuerwache und das dadurch schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine größere Brandausbreitung verhindert werden. Die Königstraße musste für die Dauer der Löscharbeiten vollständig gesperrt werden. Warum das Feuer ausbrach, ist derzeit nicht bekannt. Die alarmierte FF Fürth-Stadt unterstütze an der Einsatzstelle, besetzte für die Dauer des Einsatzes die Feuerwache für mögliche Folgeeinsätze und übernahm nach Abschluss der Löscharbeiten für ca. 1 Stunde die Brandwache an der Einsatzstelle.

Nächtlicher Brand in Burgfarrnbacher Altenheim

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Eine halbe Stunde vor Mitternacht wurden die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Fürth und der Freiwilligen Feuerwehr Burgfarrnbach aufgrund einer Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage in ein Burgfarrnbacher Alten- und Pflegeheim alarmiert. Noch vor Eintreffen der ersten Kräfte wurde die Brandmeldung bestätigt, woraufhin die Alarmierung auf die Freiwilligen Feuerwehren Unterfarrnbach und Fürberg sowie umfangreiche Kräfte des Rettungsdienstes ausgeweitet wurde.

Die Erkundung vor Ort ergab dann, dass es sich um einen Brand im Sanitärbereich einer Wohneinheit im 3. OG handelte, der durch das beherzte Eingreifen einer Mitarbeiterin des Heimes mit einem Feuerlöscher bereits gelöscht werden konnte. Ebenso waren die beiden Bewohner bereits in Sicherheit gebracht worden. Einer der Bewohner wurde vom Rettungsdienst mit dem Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht.

Kleinbrand in Sauna

Mit dem Alarmstichwort „Brand Keller“ wurde am Freitag der Löschzug der Berufsfeuerwehr in den Melissenweg nach Vach gerufen. Als die Feuerwehr eintraf, konnte bereits Brandgeruch festgestellt werden. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr in den betroffenen Keller vor. Ehe die Türe zum betroffenen Zimmer geöffnet wurde, setzte der Angriffstrupp einen Rauchverschluss, um eine Rauchausbreitung zu verringern. Anschließend ging der Trupp in den verrauchten Kellerraum vor und fand schnell die Ursache für die Rauchentwicklung. In einer Sauna kam es aus bislang unbekannten Gründen zu einem Kleinbrand, welcher rasch gelöscht werden konnte. Parallel zu den Löscharbeiten im Keller wurde ein Hochdrucklüfter in Bereitstellung gebracht. Ein weiterer, mit Atemschutz ausgerüsteter Trupp schaffte eine Abluftöffnung für den geplanten Lüftereinsatz. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde das Brandgut aus dem Keller ins Freie gebracht. Nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Eigentümer übergeben. Eine Person musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Im Laufe des Abends führte das 2. HLF eine Nachschau durch.