LKW-Ausweichmanöver führt zu großflächiger Öl-Verschmutzung

SW-Tangente ELWAm Donnerstagmittag wurde auf der Südwesttangente kurz vor der Theodor-Heuss-Brücke ein Sattelzug durch einen unvermittelt vor ihm einscherenden PKW zu einem Ausweichmanöver gezwungen, infolge dessen er nach rechts auf eine dort beginnende Leitplanke auffuhr und sich den mit mehreren hundert Litern Diesel gefüllten Kraftstofftank aufriss. Zahlreiche weitere Fahrzeuge passierten unvernünftigerweise die Unfallstelle und verteilten den auslaufenden Dieselkraftstoff dadurch auf über 1.000m Länge.

Die Folge war ein aufwändiger Einsatz von Berufsfeuerwehr, den Freiwilligen Feuerwehren aus Unterfarrnbach, Burgfarrnbach und Fürth-Stadt sowie von Fachfirmen zur Ölschadensbeseitigung, der Stadtentwässerung, des Bauhofs und weiteren Dienststellen. Ein kurzer aber intensiver Regenschauer sorgte zum einen dafür, dass sich auf beiden Fahrspuren ein rutschiges Diesel-Wasser-Gemisch bildete und zum anderen, dass auf der gesamten Länge der Einsatzstelle schnellstens die Regenwassereinläufe gesichert werden mussten. Die Sinkkästen wurden von einem Saugwagen der Stadtentwässerung gereinigt. Direkt an der Unfallstelle musste auch ein Teil des Erdreichs entlang der Leitplanke abgebaggert werden.

Sprinkleranlage verhindert Brandausbreitung

Parallel zum Einsatz auf der Südwest-Tangente lief bei der Integrierten Leitstelle noch der Alarm der automatischen Brandmeldeanlage eines Einkaufszentrums in der Fürther Innenstadt ein. Zu diesem Einsatz wurden die restlichen noch auf der Wache der Berufsfeuerwehr verbliebenen Kräfte mit dem ersten HLF und der Drehleiter disponiert sowie ergänzend die FF Fürth-Stadt alarmiert.

Die Erkundung der Einsatzkräfte ergab, dass neben der Brandmeldeanlage auch noch ein Teil der Sprinkleranlage ausgelöst hatte. Ursache war ein Brand im Mülllager im Ladehof. Durch die Sprinkleranlage wurde der Brand aber bereits wirksam bekämpft, so dass von Seiten der Feuerwehr nur noch Nachlöscharbeiten und das Abstellen der Sprinkleranlage erforderlich waren.

Fahrzeug brennt auf A73 komplett aus

pkw_brand_a73_001Mit dem Alarmstichwort „Pkw Brand auf Bundesautobahn“ wurde die Fürther Berufsfeuerwehr am Montagnachmittag auf die A73, Höhe Ortsteil Steinach alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand ein auf dem Standstreifen befindliches Fahrzeug bereits in Vollbrand. Für die Löscharbeiten wurde der Schnellangriff des Hilfeleistungslöschfahrzeug eingesetzt. Während der eigentlichen Löscharbeiten am brennenden Fahrzeug musste ein weiteres C-Rohre für die Brandbekämpfung eingesetzt werden. Am Straßenrand befindliches Gestrüpp war durch den Pkw in Brand geraten.

Zur Absicherung der Unfallstelle wurden Kräfte der Polizei sowie des Technischen Hilfswerk eingesetzt. Anfangs musste die Autobahn komplett gesperrt werden. Erst zu Abschluss der Löscharbeiten wurde eine Fahrbahn für den Verkehr freigegeben. Nach einer knappen halben Stunde war der Einsatz für die Kräfte der Feuerwehr beendet. Die beiden Insassen des ausgebrannten Wagens wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Umfangreiche Sicherungsarbeiten nach Verkehrsunfall

DLK vor GerüstAm Ostersonntag gegen 02:15 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall in der Lessingstraße, bei dem ein Pkw vor einem viergeschossigen Wohnhaus in eine Baustellenabsperrung fuhr. Dabei rammte er eine Palette mit Dachziegeln vor einem Baugerüst und prallte gegen einen vor dem Baugerüst stehenden Schrägbauaufzuganhänger. Dieser wurde dabei einige Meter verschoben und der Bauaufzug geriet dadurch in Schräglage und drohte umzukippen. Die Personen im Pkw blieben unverletzt.

Nach Erkundung durch die Berufsfeuerwehr erfolgte die Straßenabsperrung und Ausleuchtung der Einsatzstelle mit dem Lichtmast des Rüstwagens. Um den Bauaufzug in 10 Meter Höhe gegen Umkippen zu sichern und zu bergen erfolgte die Anforderung eines Wechselladerfahrzeuges mit Ladekran (WLF-Kran) der Feuerwehr Erlangen. Zeitgleich erfolgt die Alarmierung des Fachberaters vom Technischen Hilfswerk (THW) für anschließende Abstützmaßnahmen des Baugerüstes und der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Fürth-Stadt zur Wachbesetzung der Berufsfeuerwehr.

Unfall bei Kranarbeiten – Bein von Bauarbeiter von Metallstab durchbohrt

DSC_8919Am Mittwochmorgen wurde die Berufsfeuerwehr zu einem gemeldeten Unfall auf einer Baustelle alarmiert. Die Erstmeldung lautete: „Unfall auf Baustelle – Stahlstange steckt im Bein – Rettung aus ca. 10 Meter Höhe“. Aufgrund des Alarmstichwortes rückte neben dem Rüstzug auch die Höhenrettungsgruppe mit aus, da davon auszugehen war, dass die Person vom Kran gerettet werden muss.

Bewohnerin bei Zimmerbrand verletzt

Am Vormittag kam es in der Friedenstraße zu einem Zimmerbrand. Auf der Anfahrt war für die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr bereits eine Rauchentwicklung erkennbar. Die gehbehinderte Bewohnerin war von Nachbarn bereits ins Treppenhaus in Sicherheit gebracht worden, musste wegen Brandverletzungen und dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung jedoch vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gefahren werden.

Zur Brandbekämpfung kam ein C-Rohr im Innenangriff sowie zur Vermeidung des Flammenüberschlags in darüberliegende Stockwerke ein weiteres C-Rohr von außen in Einsatz. Ein in Stellung gebrachter Drucklüfter verhinderte, dass weiterer Brandrauch in das Treppenhaus gelangte. Ein Zimmer der Wohnung brannte komplett aus, so dass im Tagesverlauf sicherheitshalber nochmals ein Löschfahrzeug zur Nachkontrolle entsendet wurde.