Freiwillige Feuerwehr Sack mit neuem Mannschaftstransportwagen ausgestattet

Bereits vor einigen Wochen konnte die FF Fürth-Sack mit einem neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) vom Hof der Berufsfeuerwehr fahren.
Der ausgelieferte MTW löst ein in die Jahre gekommenes Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) ab, welches vor 31 Jahren in Dienst gestellt wurde.

Der neue MTW ist auf einem Ford Transit aufgebaut und vorrangig zum Transport der Mannschaft (Achtsitzer) bestimmt.

Wir wünschen den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Fürth-Sack allzeit gute Fahrt!

Gemeldeter Lkw Brand auf der Südwesttangente

Am Samstagabend musste die Berufsfeuerwehr zu einem vermeintlichen Lkw Brand auf die Südwesttangente in Fahrtrichtung Nürnberg ausrücken.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine Zugmaschine auf dem Standstreifen, der Fahrer hatte diese bereits verlassen. Bei der Erkundung konnte ein brennender Auspuff an der Zugmaschine festgestellt werden. Während vom Rüstwagen eine Fahrspur rückwärtig abgesichert wurde, wurde der Schnellangriff des 1. HLF in Bereitstellung gebracht.
Mittels CO2 Löscher löschte der Angriffstrupp den Brand ab.
Im weiteren Verlauf wurde der Bereich mehrmals mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Alle durchgeführten Kontrollen verliefen negativ. Ausgetretenes Öl, welches sich unter der Zugmaschine befand wurde von der Feuerwehr abgebunden. Abschließend wurde die Einsatzstelle an die zuständige Streife der Polizeiinspektion übergeben, die nicht mehr fahrbereite Zugmaschine musste abgeschleppt werden.

Warum es zum Brand kam, ist derzeit nicht bekannt.
Für die Dauer des Einsatzes übernahm die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt die weitere Gebietsabsicherung.

Zimmerbrand am Samstagmorgen

Am Samstagmorgen musste die Berufsfeuerwehr sowie die FF Fürth-Stadt zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in die Marienstraße ausrücken.

Beim Eintreffen des Löschzuges an der Einsatzstelle konnte aus einem Wohnhaus bereits Rauchgeruch sowie ein ausgelöster Rauchwarnmelder wahrgenommen, jedoch nicht eindeutig lokalisiert werden. Während der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde anfangs ein verrauchtes Treppenhaus festgestellt, jedoch kein Bereich, in dem das Feuer ausbrach. Nachdem die Erkundung des Kellers ein negatives Ergebnis lieferte, konnte die betroffene Wohnung im Erdgeschoss ausgemacht werden. Da die Türe zur Wohnung verschlossen war, wurde diese durch die Feuerwehr gewaltsam geöffnet.

Gartenhütte stand in Vollbrand

Am Mittwochabend gingen bei der Integrierten Leitstelle Nürnberg mehrere Anrufe ein, dass im Bereich der Vacher Grüntalstraße ein starker Feuerschein zu erkennen ist. Aufgrund des Meldebildes wurde durch die Leitstelle Nürnberg der Löschzug sowie das Tanklöschfahrzeug der Hauptfeuerwache sowie die Freiwillige Feuerwehr Vach alarmiert.
Während sich die Einsatzkräfte auf der Anfahrt zur Einsatzstelle befanden, konkretisierte sich die Meldung – Gartenhaus in Vollbrand, mehrere Anrufe.
Noch während der Anfahrt wurde auf Anforderung des Einsatzleiters die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt zur Gebietsabsicherung alarmiert.

Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr stand die Gartenhütte bereits in Vollbrand und drohte auf ein angrenzendes Wohnhaus überzugreifen. Parallel zur Brandbekämpfung wurde ein weiteres Rohr als Riegelstellung vorgenommen, um ein Übergreifen auf das Wohnhaus zu verhindern.
Die Wasserversorgung wurde indessen über das Tanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr sichergestellt. Nach bereits kurzer Zeit war das Feuer unter Kontrolle. Trotz der schnellen Brandbekämpfung dauerten die Nachlöscharbeiten bis ca. 22 Uhr an.

Dachstuhl stand in Flammen

In einem Mehrfamilienhaus der Fürther Südstadt in Bahnhofsnähe stand in den frühen Morgenstunden des 04.11.2020 der Dachstuhl vollständig in Flammen. Anwohner berichteten von einem vorausgegangenen lauten Knall.

Bei Eintreffen der Berufsfeuerwehr stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Ein Giebel des Dachstuhls war komplett zerstört, Dachziegel, Mauer-, Holz- und Möbelteile lagen auf der Strasse. Ausgangspunkt des Brandgeschehens war eine Dachgeschosswohnung. Die dienstfreien Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, die Löschzüge 1 und 4 der Freiwilligen Feuerwehren Fürth sowie der örtliche Energieversorger wurden nachalarmiert. Ebenso der Einsatzstab der Berufsfeuerwehr sowie die Atemschutz-Logistikeinheit. Die Leitstelle der Deutschen Bahn wurde informiert, dass es durch die starke Rauchentwicklung zu Sichtbehinderungen im benachbarten Bahnverkehr kommen kann.

Erstes Etappenziel erreicht

Die sechs Brandmeisteranwärter der Berufsfeuerwehr Fürth haben ihre Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolgreich abgeschlossen. Die Ausbildung begann mit einer mehrwöchigen Theorieschulung bei der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin in Stein. Hier wurden die Anwärter unter anderem, begleitet von praktischen Fallbeispielen, mit der menschlichen Anatomie, der Vielzahl der Krankheits- und Verletzungsbilder, der Notfallversorgung und der Herstellung der Transportfähigkeit von Patienten vertraut gemacht. Nach erfolgreich erbrachtem Leistungsnachweis in der Theorie stand im Anschluss daran die Arbeit am und mit den Patienten auf dem Plan. Unsere Brandmeisteranwärter arbeiteten im Fürther Klinikum in der Notfallaufnahme, auf Station in der Krankenpflege und im Einsatzdienst des Rettungsdienstes mit. Dabei lernten sie das umfangreiche Spektrum der Anforderungen in der Erst- und Weiterversorgung von Patienten kennen und konnten die in der Theorie erworbenen Kenntnisse anwenden und erweitern. Nach einer Abschlusswoche, in der die gewonnenen Kenntnisse und Fähigkeiten nochmals rekapituliert wurden, bestanden alle Anwärter erfolgreich ihre Prüfung und dürfen nun den Titel Rettungssanitäter tragen.

Warum werden angehende Feuerwehrleute auch als Rettungssanitäter ausgebildet? Im Fall des Ersteintreffens der Feuerwehr an Einsatzorten erleichtern diese Kenntnisse das Tätigwerden an Patienten enorm. Darüber hinaus sind die künftigen Kollegen in der Lage, den Rettungsdienst an Einsatzstellen wirksam zu unterstützen.