Erste Bienenschwärme der Saison eingefangen

Kurz nach Mittag wurde das Kleinalarmfahrzeug der Berufsfeuerwehr am Sonntag, den 15.05.2022 zu einem Bienenschwarm am U-Bahnhof „Fürther Rathaus“ gerufen. Im Geäst eines Lindenbaumes an der Ostseite des Fürther Rathauses hatte sich ein Bienenschwarm eingenistet. Ein weiterer Schwarm hatte sich ein Fahrrad im benachbarten Fahrradständer auf dem vielfrequentierten Gehweg als Rastplatz auserkoren.

Um an den Schwarm im Baum zu gelangen, wurde die Drehleiter nachgefordert. Eine erfahrene Einsatzkraft, selbst Hobbyimker, rüstete sich mit Imkerschutzkleidung aus und beförderte den Schwarm in einen sogenannten Schwarmkasten, eine Holzkiste mit verschließbarem Deckel und Einflugloch.

Rauchmelder verhindert Schlimmeres – 3 Personen gerettet

Kurz nach Mitternacht musste die Feuerwehr am 14.05.2022 drei Personen aus einem verrauchten Mehrfamilienhaus in der Fürther Altstadt retten. In einer Wohnung im Erdgeschoß des Anwesens war Kochgut auf dem Herd verbrannt. Noch bevor das Küchenmobiliar Feuer fangen konnte, warnte der installierte Rauchmelder die Bewohner.

Die alarmierte Berufsfeuerwehr brachte als zweiten Angriffs- und Rettungsweg und zur Betreuung der Personen im 2. Obergeschoß die 3-teilige Schiebleiter in Stellung. Parallel dazu wurden von zwei Einsatztrupps unter schwerem Atemschutz drei Personen, darunter ein Rollstuhlfahrer mit Fluchthauben aus dem verrauchten Gebäude gerettet und dem Rettungsdienst übergeben, sowie das verbliebene Kochgut abgelöscht und das Gebäude mit Lüftungsgerät belüftet.

Erneuter Einsatz an der Rednitz

Mehrere Anrufer kontaktierten am späten Mittwochabend die Integrierte Leitstelle Nürnberg über einen Heizölgeruch im Bereich der Badstraße. Teilweise war die Geruchsbelästigung in den Häusern so stark, dass es die Anwohner zur Einsatzstelle verschlug, um die Ursache zur erfragen.

Nachdem der Einsatzführungsdienst der Berufsfeuerwehr Fürth während der Anfahrt bereits auf Höhe des Rathaus den Diesel- bzw. Heizölgeruch feststellen konnte, verlief die kurz darauf folgende Erkundung vor Ort ebenso positiv. Im Bereich der angegebenen Örtlichkeit konnte wie bereits am Sonntag (wir berichteten), ein Ölfilm auf der Rednitz, im Bereich des Flussbades festgestellt werden. Zwar lies der starke Geruch im weiteren Einsatzverlauf nach, ein Ölfilm konnte dennoch weiter festgestellt werden.

Durch die Berufsfeuerwehr wurden umgehend mehrere Ölschlängel im Fluss eingebracht, um das auf der Wasseroberfläche treibende Öl aufzufangen und die FF Unterfarrnbach mit der Tauchwandsperre zur Einsatzstelle beordert. Die FF Fürth-Stadt besetzte den Rüstwagen der Berufsfeuerwehr und unterstützte bei der Ausleuchtung vor Ort und übernahm für die Dauer des Einsatzes die Gebietsabsicherung.

Öl auf der Rednitz

Unter dem Stichwort „Öl auf Gewässer“ wurde die Berufsfeuerwehr am Sonntag, den 08.05.2022 zur Rednitz alarmiert. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Siebenbogenbrücke und dem Wehr an der Förstermühle war deutlich der Geruch nach Diesel bzw. Heizöl wahrnehmbar, zeitweise befanden sich auf 50 Metern Länge und 2 Metern Breite Ölschlieren auf der Rednitz.

Mit insgesamt 8 Ölschlängeln, einige davon auch von der Ständigen Wache Erlangen, wurde das auf der Wasseroberfläche treibende Öl aufgefangen. Auch die Tauchwandsperre der Freiwilligen Feuerwehr Unterfarrnbach kam zum Einsatz. Der Ölfilm konnte durch die Maßnahmen nahezu vollständig aufgenommen und beseitigt werden. Zeitaufwändig gestaltete sich die Suche nach der Ursache der Verschmutzung. Die Vermutung, der ausgelaufene Diesel oder das ausgelaufene Heizöl könnte von der Bahnstrecke auf der Siebenbogenbrücke stammen, bestätigte sich nicht. Für diese Suche musste der Notfallmanager der Deutschen Bahn hinzugezogen und der Bahnverkehr auf der Siebenbogenbrücke kurzzeitig gesperrt werden.

LKW-Fahrer aus misslicher Lage gerettet

Am späten Nachmittag des 30.04.2022 wurde die Berufsfeuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes in die Hafenstrasse gerufen. Ein LKW-Fahrer hatte sich beim Versuch, aus seinem LKW auszusteigen, die linke Hüfte verletzt und saß gehunfähig und mit starken Schmerzen im Führerhaus seiner Zugmaschine.

Mit der LKW-Bühne des Rüstwagens und einem Spineboard wurde der LKW-Fahrer gemeinsam von Rettungsdienst und Feuerwehr aus seiner misslichen Lage gerettet und vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus verbracht.