Küche stand im Vollbrand

Feuerwehr öffnet Außenfassade zur Brandkontrolle

Am Samstagabend wurden die Berufsfeuerwehr Fürth und die Freiwillige Feuerwehr Vach zu einem gemeldeten Zimmerbrand im Ortsteil Vach  alarmiert. Aus noch ungeklärter Ursache stand in einem Reihenhaus die Küche in Vollbrand. Durch die Hitze war das Küchenfenster bereits geborsten. Aus dem Fenster herausschlagende Flammen zogen auch die Isolierung der Hausfassade in Mitleidenschaft.

Die zwei unter schwerem Atemschutz eingesetzten Löschtrupps der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehr hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Zwei Anwohner mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst übergeben werden.
Abschließend  wurde die Hausfassade und das Nachbarhaus im Blick auf Ausbreitungsschäden kontrolliert, die Freiwillige Feuerwehr Vach stellte die Brandwache sicher. Die Kriminalpolizei nahm noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Bilanz der Silvesternacht

Wir wünschen Euch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2020!

Der Jahreswechsel verlief für die Fürther Feuerwehren verhältnismäßig ruhig. Insgesamt mussten sieben Einsätze, bedingt durch Feuerwerkskörper abgearbeitet werden.
Zu den Einsätzen zählten unter anderem brennende Hecken, brennende Mülleimer sowie ein brennender Pkw-Anhänger.
In allen Fällen entstand glücklicherweise lediglich ein Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt.

Hinweise für die Silvesternacht

FeuerwerkskoerperDie Silvesternacht ist erfahrungsgemäß eine ereignisreiche Nacht für die bayerischen Feuerwehren. Meist ist es der unachtsame Umgang und die mangelnde Sorgfalt mit Feuerwerkskörpern die folgenreiche Brände und Verletzungen verursachen. Es ist für die Betroffenen ein schlechter Jahresanfang, wenn sich in das Läuten der Neujahrsglocken, der schrille Ton der Feuerwehrsirenen und die durchdringenden Signale des Martinshorns der Feuerwehr mischen.

Die Leichtfertigkeit beginnt aber schon damit, dass manche Feuerwerkskörper verbotenerweise in die Hände von Kindern und Jugendlichen gelangen oder nicht zugelassene, z.T. illegale oder selbsthergestellte Feuerwerkskörper verwendet werden.

Alljährlich zum Jahreswechsel ereignen sich dadurch zahlreiche Unfälle mit Feuerwerkskörpern, die nicht nur große Brandschäden hervorrufen, sondern auch zu schweren Verletzungen von Menschen führen. Vor allem Verletzungen, wie Fingerabrisse, Gehörschäden und Verbrennungen treten durch den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern auf.

Die bayerischen Feuerwehren geben Tipps für ein sicheres Silvesterfeuerwerk:

  1. Nur zugelassene Feuerwerkskörper verwenden!
  • Achten Sie auf die gültige Zulassung der Bundesanstalt für Materialforschung und Materialprüfung BAM oder der anderen 17 „Benannten Stellen“. Die BAM trägt die Nummer 0589 und beispielsweise der TÜV Ungarn als eine der „Benannten Stellen“ die 1008.
  • Geprüfte Produkte enthalten die Kennzeichnung BAM-F1 bzw. BAM-PI (alte Kennzeichnung noch gültig bis 2017) oder BAM-F2 bzw. BAM-PII (alte Kennzeichnung noch gültig bis 2017) mit jeweils anschließender vierstelliger Registriernummer.
  • Alle in Deutschland zugelassenen Feuerwerksartikel tragen diese europaweit gültige vierstellige Registriernummer. Zusammen mit der CE-Kennzeichnung und der deutschen Gebrauchsanleitung sind sie ein guter Indikator für ein sicheres und geprüftes Produkt.
  • Der Kauf von nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern stellt ein hohes Risiko dar, da diese nicht getestet wurden. Illegale Produkte enthalten oftmals nicht nur Schwarzpulver, sondern sind auch mit einem viel stärkeren Blitzknallsatz gefüllt.
  • Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“, die beim unsachgemäßen Umgang zu schwersten Verletzungen führen können.

 

  1. Kinder und Jugendliche auf keinen Fall mit Feuerwerkskörpern der Kennzeichnung BAM-F1/BAM-PI alleine hantieren lassen!
  • Wir empfehlen, Kinder über Gefahren, die von Feuerwerkskörpern ausgehen können, zu informieren und sie besonders zu beaufsichtigen.
  • Das so genannte Jugendfeuerwerk mit der Kennzeichnung BAM-F1/BAM-PI dürfen Jugendliche ab 12 Jahren erwerben.
  • Feuerwerkskörper mit der Kennzeichnung BAM-F2/BAM-PII dürfen ausschließlich an Personen über 18 Jahre verkauft werden. Lassen Sie Kinder und Jugendliche niemals alleine Feuerwerkskörper der Kennzeichnung BAM-PII anzünden.

 

  1. Zünden Sie Feuerwerkskörper nur auf freien Flächen und mit einer stabilen Haltevorrichtung.
  • Zünden Sie Feuerwerkartikel nur unter freiem Himmel. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Achten Sie beim Zünden von Raketen darauf, dass Bäume, Oberleitungen, Tankstellen, Dachvorsprünge oder leicht entzündliche Gegenstände nicht in der Nähe sind und zielen Sie nicht auf Balkone und Terrassen.
  • Richten Sie die Haltevorrichtung so aus, dass sie sicher steht und die Flugbahn nicht in die Nähe von Gebäuden oder Personen führt
  • Wenn Sie Flaschen für den Abschuss von Raketen verwenden, graben Sie die Flaschen entweder in die Erde ein oder stellen Sie sie direkt in einen stabilen Getränkekasten. Wenn Sie die Flasche ungesichert auf den Boden stellen, ist es leicht möglich, dass die Flasche umfällt und die Rakete umstehende Menschen verletzt oder Gebäude beschädigt.
  • Nehmen Sie die Feuerwerkskörper beim Anzünden niemals in die Hand, außer es handelt sich um Produkte, die dafür vorgesehen sind (Gebrauchsanweisung immer dazu lesen!)

 

  1. Gehen Sie sorgsam mit dem Feuerwerkskörpern um.
  • Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein.
  • Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg und zielen Sie niemals auf Menschen.
  • Tragen Sie Feuerwerkskörper niemals in Hosen- oder Jackentaschen. Verletzungen im Genitalbereich sind neben Verletzungen der Hände eine häufige Folge des falschen Umgangs mit den explosiven Knallkörpern.
  • Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist.
  • Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal an. Machen Sie diese „Blindgänger“ nach ein paar Minuten Wartezeit mit Wasser unschädlich.
  • Weisen Sie alkoholisierte Personen auf die Gefahren hin oder halten Sie sie davon ab, Feuerwerkskörper in gefährlicher Nähe zu brennbaren Stoffen bzw. Gebäuden zu zünden.
  • Nehmen Sie bitte Rücksicht auf Tiere, die sehr unter dem lauten Knall explodierender Feuerwerkskörper leiden.

 

  1. Weitere Ratschläge und Verhaltenshinweise
  • Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller und lesen Sie die Gebrauchsanweisung.
  • Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Beachten Sie ein eventuelles Feuerwerksverbot, u.a. in Altstadtbereichen, in der Nähe historischer Gebäude, Krankenhäuser, Kirchen oder Alten- und Kinderheimen.

Bei einem Brand oder Unfall bewahren Sie bitte Ruhe und rufen sie sofort Hilfe über die gebührenfreie und aus allen Fest- oder Handynetzen zu erreichende Notrufnummer 112. Über den Notruf wird ihre nächst gelegene Feuerwehr verständigt.

Fahrzeugbrand in Tiefgarage

Um kurz nach 3.00 Uhr ging am Donnerstagmorgen bei der Integrierten Leitstelle in Nürnberg die Meldung über eine starke Rauchentwicklung in einer Tiefgarage einer Wohnanlage im Bereich Alte Reutstraße ein. Neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr wurde die zuständige Freiwillige Feuerwehr Ronhof alarmiert. Beim Eintreffen drang bereits Rauch aus einer Tiefgarage und den Lüftungsschächten oberhalb der Garage. Durch die massive Rauchentwicklung drang der Rauch durch mehrere Brandschutztüren, die zu der Garage führen. Mehrere Treppenhäuser die mit der Garage verbunden sind, mussten mittels Hochdrucklüfter von eingezogenen Brandrauch befreit werden.

Da der konkrete Brandherd zu beginn nicht lokalisiert werden konnte, gingen mehrere Trupps unter Atemschutz aus verschiedenen Richtungen in die Tiefgarage vor, um diese nach Personen abzusuchen und parallel die Löschmaßnahmen am brennenden Fahrzeug einzuleiten. Da anfangs nicht abzuschätzen war, welches Ausmaß das Feuer hat, veranlasste der Einsatzleiter die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren Steinach/Herboldshof und Sack. Für mögliche Folgeeinsätze wurden die dienstfreien Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt zur Wachbesetzung alarmiert. Um an der Einsatzstelle über notwendige Atemschutz-Ressourcen zu verfügen wurde außerdem der Gerätewagen-Atemschutz zur Einsatzstelle beordert.

Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte entgegen aller erster Einschätzungen rasch gelöscht werden. Die Entrauchung der Garage nahm jedoch aufgrund der verwinkelten Bauweise und Größe längere Zeit in Anspruch. Um die große Menge an Brandrauch aus dem Komplex zu entziehen wurde über die Werkfeuerwehr des Airport Nürnberg ein Großraumlüfter angefordert. Die Belüftungsarbeiten zogen sich bis in den Donnerstagvormittag.

Zimmerbrand in Mehrfamilienhaus in der Fürther Fußgängerzone

Am Dienstagvormittag kam es in einem Mehrparteienhaus in der Schwabacher Straße, im Bereich der Fußgängerzone zu einem Zimmerbrand. Mehrere Anrufer meldeten der Integrierten Leitstelle einen Brand im ersten Obergeschoss eines zweigeschossigen Wohngebäudes. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung zu erkennen. Beim Eintreffen schlugen bereits Flammen aus den Fenstern im 1. Obergeschoss. Alle Bewohner hatten das Haus noch vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen.

Unmittelbar nach dem Eintreffen ging ein Atemschutztrupp mit C-Rohr zur Brandbekämpfung über das Treppenhaus in die betroffene Wohnung ins erste Obergeschoss vor. Die Feuerwehr hatte das Feuer in der Brandwohnung schnell unter Kontrolle und konnten ein Übergreifen auf weitere Wohnungen und Gebäudeteile verhindern. Rückseitig des Gebäudes wurde der Angriffstrupp des 2. HLF´s zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nachdem die Flammen gelöscht waren, musste zur weiteren Brandbekämpdung die Fassade geöffnet und diese abgelöscht werden.

Führung durch die neue Feuerwache

Nachdem die Baumaßnahmen an der neuen Feuerwache bereits gut fortgeschritten sind, durften am Samstag die Kommandanten und deren Stellvertreter/-innen eine Führung durch die entstehenden Räumlichkeiten an der Kapellenstraße genießen.

Für viele ist der letzte Besuch bereits einige Zeit her. Am Tag des Richtfestes gab es für die Männer und Frauen aus der Führung der FF den letzten Rundgang durch die neue Feuerwache.

Damals stand lediglich der Rohbau des Gebäudes. Als die Führungskräfte am Samstag in die Feuerwache kamen, staunten einige nicht schlecht. Die Gebäudeinstallation ist bereits abgeschlossen, Bündel von Strom- und Datenkabeln hängen aus der Decke und in der künftigen Fahrzeughalle wurde der Boden bereits fertig verlegt.