Brand in einem Holzpelletbunker

In einem ehemaligen Amtsgebäude in der Fürther Stadtmitte kam es am Vormittag des 15.12.2021 während des Befüllungsvorgangs mit neuen Holzpellets für die dortige Heizungsanlage zu einer Rauchentwicklung. Kurz nach 10.00 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte eine deutliche Rauchentwicklung festgestellt werden, die gemessenen Kohlenmonoxidwerte waren stark erhöht.

Das Gebäude mit ca. 30 Beschäftigten musste geräumt werden, 3 Beschäftigte wurden mit Verdacht auf Kohlenmonoxidintoxikation dem Rettungsdienst übergeben. Nachdem absehbar war, dass die Arbeiten lange Zeit in Anspruch nehmen werden, wurden die dienstfreien Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadtmitte zur Absicherung des Stadtgebiets, sowie zur Unterstützung an der Einsatzstelle nachalarmiert. In aufwändiger Handarbeit musste von den Einsatzkräften der gesamte Inhalt des etwa 15 Kubikmeter Holzpellets fassenden Bunkers mit Schaufeln und Eimern ausgeräumt werden. Im Bunker selbst konnte dabei nur unter schwerem Atemschutz gearbeitet werden. Für den Abtransport der Pellets wurde ein Wechselladerfahrzeug der Nürnberger Berufsfeuerwehr mit Mulde nachgeordert.

Nicht nur an der Einsatzstelle „Pelletbunker“ sondern auch auf der Feuerwache hatten die nachalarmierten Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun. Während der Pelletbunker ausgeräumt wurde, rückten die Einsatzkräfte der Feuerwache zur Beseitigung einer Ölspur in der Fürther Südstadt, zu einer hilflosen Person im Ortsteil Stadeln, sowie zu einem Verkehrsunfall in der Erlanger Strasse aus.

Fotos: David Osswald