Gefahrguteinsatz in Metallveredelungsbetrieb

Am Mittwochabend kam es während eines fehlerhaften Veredelungsprozesses in einem Metallveredelungsbetrieb in der Fürther Hans-Vogel-Straße zu einer chemischen Reaktion, wodurch nitrose Gase entstanden. Zeitgleich löste die Brandmeldeanlage des Betriebes aus. Der Löschzug sowie der Gerätewagen-Umwelt der Berufsfeuerwehr rückten an.

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatte ein Mitarbeiter den Prozess gestoppt und den Behälter, welcher mit Salpetersäure gefüllt war, abgelassen. Als die Kräfte der Berufsfeuerwehr an der Einsatzstelle eintrafen, hatten bereits alle Mitarbeiter das Betriebsgebäude verlassen.

Ein Trupp unter CSA und C-Rohr wurde eingesetzt, um ins Innere des Gebäudes zu gelangen. Bei durchgeführten Messungen konnte im Betriebsgebäude eine erhöhte Konzentration an nitrosen Gasen gemessen werden. Um die Konzentration im Betriebsgebäude zu verringern wurde ein Lüfter eingesetzt.

Nachdem das Gebäude belüftet wurde, konnte bei späteren Messungen der Feuerwehr keine gefährliche Konzentration mehr gemessen werden.
Durch das schnelle Handeln der Mitarbeiter konnte Schlimmeres verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt.
Für mögliche Folgeeinsätze wurde die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt wurde zur Wachbesetzung alarmiert.