Vermeintlicher Kellerbrand entpuppte sich als brennende Streugutkiste im Hinterhof

Mit dem Stichwort Kellerbrand wurde am Sonntagmorgen um 05:36 Uhr der Löschzug in die Gustav-Schickedanz-Straße nach Fürth sowie die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt zur Wachbesetzung alarmiert.

Beim Eintreffen konnte glücklicherweise nur eine brennende Streugutkiste im Hinterhof eines Hauses vorgefunden werden. Die Einsatzkräfte löschten diese mit einem C-Rohr unter Atemschutz ab.

Kellerbrände sind besonders tückisch, da Kellerräume oft verwinkelt und meist stark verqualmt sind. Hier kann es schnell zum Verlust der Orientierung kommen, was letztlich lebensgefährlich enden kann. Darüber hinaus besteht bei Kellerbränden in der Regel eine enorme Hitze, da die heiße Luft nur bedingt entweichen kann. Ist der Kellerraum mit keiner Brandschutztüre abgeschottet, zieht entstehender Brandrauch durch das gesamte Treppenhaus und schneidet den Bewohnern den Fluchtweg – das Treppenhaus ab.