Einsatzübung Brand im 7. OG eines Hochhauses

Verlegen einer Schlauchreserve vor dem Vordringen in den verrauchten Bereich

Gegen 11:20 Uhr lief in der Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr der automatische Brandmeldealarm eines Hochhauses in der Maxstraße ein. Beim Eintreffen des Löschzuges der Berufsfeuerwehr war eine Rauchentwicklung aus dem siebten Stock des Hochhauses erkennbar. Nach kurzer Erkundungsphase wurde festgestellt, dass noch eine Person im Gebäude vermisst wird.

Vier Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz drangen in das verqualmte Stockwerk zur Personensuche und Brandbekämpfung vor. Weitere vier Mann durchsuchten während dessen das darüber und darunter liegende Stockwerk, und richteten im 6. OG ein Basislager ein, in dem weitere Atemschutzgeräte, Schläuche und Material zur Türöffnung bereitgestellt wurden. Die vermisste Person (ein Dummy) wurde innerhalb kurzer Zeit gefunden und symbolisch an den ebenfalls vor Ort befindlichen Rettungsdienst übergeben.

Der gesamte Einsatz war letztlich eine Evakuierungsübung des Gebäudes – für die Feuerwehrmänner eine gute Gelegenheit, eine Übung unter den besonderen Erschwernissen, die ein Hochhausbrand mit sich bringt, zu absolvieren.

Fahrzeuge des Löschzuges in Bereitstellung vor dem Gebäude